Der Ochsenberg unweit von Bad Vigaun

Heute möchte ich euch von meiner Wanderung auf den Ochsenberg ausgehend von der Gaißau erzählen. Obwohl der Berg außerhalb von Bad Vigaun ist, möchte ich euch diese aussichtsreiche Wanderung nicht vorenthalten.

 

Bei wunderschönem herbstlichem Wetter habe ich mich kurzerhand entschlossen eine Wanderung zu machen. Erst wusste ich nicht recht wohin, aber dann ist mir ein schönes Platzerl eingefallen.

Von zu Hause aus fuhr ich über Adnet in die Gaißau. Ich zweige ab zur Spielbergstraße, von dort fuhr ich auf der neu errichteten Straße ca.2,8 km zum Mauthäuschen. Hier gibt es genügend Parkmöglichkeiten.

Erst mal in die Wanderschuhe rein und natürlich habe ich meine Wanderstöcke auch mitgenommen. Mein Rucksack ist gefüllt mit einer Wasserflasche und einer guten Jause, da es bei meiner Wanderroute keine Einkehrmöglichkeit gibt.

Vom Einstieg geht man den alten Almweg ca. 1 Stunde bis zur Eibleckalm, vorbei an zwei Almhütten. Weiter auf einem breiten Schotterweg bis man wieder zu einem Hinweisschild kommt. Noch ca. 30 Minuten auf dem weichen Almboden wandern, dann erreicht man das Gipfelkreuz des Ochsenberges, welcher auf 1.487m liegt.

Während des Aufstiegs hat man einen wunderbaren Blick auf die umliegenden Berge, wie zum Beispiel den Untersberg, das Göllmassiv oder das Tennengebirge. Ich erfreue mich auch immer wieder über die kleinen „Steinmanderl“.

 

 

Angekommen beim Gipfelkreuz entdeckt man einige Seen im Flachland. Bei klarer Sicht kann man sogar den Chiemsee in weiter Ferne erblicken.

 

Erstmal ein paar Schluck Wasser, dann geht’s wieder weiter. Etwas retour, dann dem Wegweiser „Eibleck – Höhenweg“ folgen. Dem Grat entlang ca. 25min folgen bis zum Eibleck  Gipfelkreuz auf 1.518m Höhe.

Das Kreuz wurde von Hannes Schatteiner und Josef Ramsauer erbaut, im Herbst 2011 aufgestellt und von Pfarrer Grengl eingeweiht.

Man kann sich auch in ein Gipfelbuch eintragen und zu meiner Überraschung, gibt es auch noch ein Schnapserl im Sockel des Kreuzes. Das lasse ich mir, nachdem ich meine Jause verzehrt habe, schmecken.

 

Weiter geht es noch ein Stück den Grat entlang und dann wandert man ungefähr eine Stunde ziemlich steil abwärts. Achtung, den Blick immer auf den Boden richten, es besteht erhöhte Stolpergefahr wegen der vielen Wurzeln und Steine. Beim Forstweg angekommen, bleibe ich noch beim Moserdenkmal stehen. Dies ist ein christliches Andenken an Rupert Moser aus Vordersee, welcher am 15. Dezember 1927 von einem Wilderer erschossen wurde. Bei einem wilden Handgemenge kam es zum Tödlichen Schuss. Moser hinterließ vier unmündige Kinder. Die Wilderer bekamen eine Gefängnisstrafe.

 

Insgesamt war ich mit zwei kurzen Pausen 3 Stunden unterwegs.

Zum Glück hatte ich mir die Badesachen eingepackt und konnte den Tag mit einem Besuch in der Heiltherme Bad Vigaun ausklingen lassen. Das warme Wasser und ein Saunaaufguss entspannten meine müden Beine und gaben somit einem Muskelkater keine Chance! :-)

 

Hier kommen Sie zum Parkplatz Mauthäuschen:

 

Hier kommen Sie zur Heiltherme Bad Vigaun:

 

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