„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr. “ (Albert Einstein, 1949)

Dieses Zitat von Albert Einstein beschäftigt mich sehr. Wie kann es sein, dass ein so kleines, unscheinbares Tier eine so große Bedeutung für uns hat – und den meisten von uns ist es noch nicht einmal bewußt. Wie lebt eigentlich die Biene? Und vor allem, wie geht es ihr? Wenn man nach Asien blickt, schaut‘s ja nicht so rosig aus – da müssen die Obstbäume von Menschen bestäubt werden. Wie ist das bei uns in Europa und Österreich?

Da es im Heimatmuseum „Arlerhof“ bei uns in Abtenau im SalzburgerLand ein Bienhaus gibt und vor allem einen Experten, der alles über Bienen weiß, nutze ich die Gelegenheit und erkundige mich.
Der leidenschaftliche Imker Georg Ramsauer hat als kleiner Bub seinen ersten Bienenstock vom Opa bekommen und führt so die lange Familientradition fort. Er gibt sein Wissen aber nicht nur an seine eigenen Kinder und Enkel weiter, sondern freut sich, wenn ihm die Museumsbesucher Löcher in den Bauch fragen.

Das Jahr 2020 …

… ist nicht nur für uns Menschen eine aussergewöhnliche und herausfordernde Zeit, auch die Honigbienen hatten und haben es heuer nicht leicht.
Nach dem warmen und vielversprechenden Frühling kam plötzlich ein Kälteeinbruch und eine relativ lange Schlechtwetterperiode. Weil die Bienen bei Regen nicht ausfliegen können, mussten sie auf ihre so fleissig angesammelten Vorräte zurückgreifen, die eigentlich für den Nachwuchs bestimmt gewesen wären. Auch haben viele Imker nach der schönen Frühlings-Phase schon die erste Ernte eingeholt, was die Bienenstöcke dann in der kalten Sommerzeit in eine akute Notsituation versetzte. Wenn dies ein Imker übersieht und zu spät zugefüttert hat, ist das komplette Volk verhungert.

Die Bienen verstehen sich nämlich nicht als Einzelwesen. Man könnte sagen, sie sind wie die Zellen eines größeren Organismus, der in der Fachsprache als „der Bien“ bezeichnet wird. Wenn das Futter knapp wird, gibt es keine „Elite“, die beim Füttern bevorzugt wird (auch die Königin nicht), sondern alle bekommen gleich viel. Deshalb sterben auch alle Tiere eines Stockes gleichzeitig, wenn die Vorräte aufgebraucht sind.

Weltweit gibt es ca. 20.000 bis 30.000 Bienenarten. Alleine in Europa sind 1000 verschiedene Arten nachgewiesen. Die als Haustier gezüchtete Honigbiene (Apis mellifera) ist nur eine davon und unterscheidet sich grundlegend von ihren Artgenossen, die in der freien Wildbahn meist als Einzelgänger (Solitärbienen) und großteils Fleischfresser unterwegs sind. Als die Honigbiene vor einigen Millionen Jahren zum Vegetarier wurde, ist die Blumen- und Pflanzenvielfalt auf der Erde explodiert.

Die Honigbiene (Apis) im Jahreskreislauf – und die Aufgaben des Imkers

Winter/Frühling

Im Jänner, wenn der ärgste Frost vorbei und genug Futter vorhanden ist, beginnt die Königin mit der Eiablage für das erste Brutnest (täglich ca. 2000 Eier). Dabei kann sie selbst entscheiden, ob sie ein befruchtetes Ei legt (weibliche Arbeiterin) oder ein unbefruchtetes (männliche Drohne).
Imker: Es ist wichtig, dass genug Futter vorhanden ist, damit sich die Königin beruhigt an die „Arbeit“ machen kann.
Für jedes Ei ist eine Wabe voller Futter vorbereitet. Arbeiterinnen schlüpfen nach 21 Tagen, Drohnen nach 24. Wenn die Biene schlüpft, reinigt sie zuerst einmal ihre Zelle und kümmert sich dann um ihre Geschwister, die noch nicht so weit sind. Eine wichtige Aufgabe ist dabei das Kühlen und Heizen, denn im Bienenstock soll eine konstante Temperatur von 36 °C herrschen. Das erreichen die Tiere durch gezieltes Flügeschlagen (wärmen) oder Verdunsten von eingetragenem Wasser (kühlen).

Frühling/Sommer

Wenn es dann wärmer wird und die ersten Blumen blühen, verlassen die älteren Arbeiterinnen den Stock und beginnen im Umkreis von ca. 3 km mit dem Nektar- und Pollensammeln (Flugbiene), die jüngeren bleiben zu Hause und bewachen das Flugloch (Fluglochwächterin). Die männlichen Drohnen kümmern sich weiter um die Temperatur im „Haus“.
Imker: Da jetzt die Größe des Volkes dramatisch zunimmt (Bis zur Kirschblüte – bei uns ca. Mitte April, je nach Höhen- und Wetterlage – wächst das Volk auf 6.000 – 7.000 Bienen pro Bienenstock an – bis in den Hochsommer sogar auf 50.000 – 60.000!), muss der Imker besonders darauf achten, dass genug Futter vorhanden ist.
Denn wenn die Königin bemerkt, dass der Platz zu eng und das Futter knapp wird, stößt sie einen brummenden Ton aus. So organisiert sie eine Gruppe (ca. 1/3 des Volkes), die sich „vollfrisst“, Verpflegung für 3 Tage sammelt und dann gemeinsam mit der Königin ausschwärmt um ein neues Volk/einen neuen Stock aufzubauen. Für die zurückgebliebenen Bienen ist dies eine gefährliche Situation, da sie ohne Königin nicht überleben können. Sobald sie also bemerken, dass etwas im Busch ist (die Königin zu brummen beginnt) wählen sie mehrere 3 Tage alte Eier aus und machen sie durch spezielle Fütterung mit Gelee Royal zu „Weisl-Zellen“. Die erste von diesen zukünftigen Königinnen, die nach 16 Tagen schlüpft, beißt die anderen Kandidatinnen tot, denn es wird nur eine Königin gebraucht. Ist die Nachzucht einer jungen Königin nicht erfolgreich, versucht eine gewöhnliche Arbeiterin Eier zu legen um das Überleben des Volkes zu sichern – leider kommen dabei aber nur verkrüppelte, sogenannte „bugelbrütige“ Bienen zur Welt und der gesamte Stock ist dem Tode geweiht. (Früher hat man versucht, spezielle Fallen bzw. Käfige für die Königin zu entwickeln, damit sie den Stock nicht verlassen und ausschwärmen kann, das war aber nicht wirklich erfolgreich.)

Bei idealem Wetter gibt es im Mai die erste Blütenhonig-Ernte.
Die Sommersonnenwende ist der Höhepunkt des Bienenjahres. Jetzt ist das Volk am größten und die Honigproduktion läuft auf Hochbetrieb.

Spätsommer

Imker: Ende Juli wird der letzte Honig, der Waldhonig, geerntet und das Volk mit Winterfutter versorgt. Den danach gesammelten Honig brauchen die Bienen, zusammen mit dem Winterfutter vom Imker, um über die kalte Jahreszeit zu kommen. Anfang August erfolg die erste unerlässliche Varroabehandlung und somit die Arbeit für ein erfolgreiches nächstes Jahr.
Auch bei den Bienen haben die Vorbereitungen fürs nächste Jahr jetzt oberste Priorität – bis ca. Ende Oktober. Das nun blühende, von vielen so verteufelte, Drüsige (oder auch Indische) Springkraut bietet die letzte Quelle um Blütennektar zu sammeln und den Wintervorrat aufzustocken.
Drohnenschlacht: Wie schon erwähnt, agieren die Bienen immer im Sinne und zum Wohle des Bienenstockes, des „Biens“ – Einzeltiere zählen nicht. Damit die Chancen für das Überleben im Winter möglichst hoch sind, werden alle „unnötigen, leeren Esser“ aus dem Bienestock vertrieben – in diesem Fall sind das die männlichen Drohnen.

Herbst/Winter

Jetzt legt sich die Biene einen Fettmantel zu und bereitet sich auf den „Winterschlaf“ vor.
Dabei formieren sich alle Bienen zu einer riesigen Kugel im Bienenstock. In der Mitte ist die Königin und aussen herum ihr Volk. Laufend werden die Plätze gewechselt, denn innen ist es natürlich wesentlich wärmer als in den äußeren Schichten. Oft passiert es aber, dass die äußersten Bienen erfrieren.
Imker:  Der Imker muss auf einen guten Standort achten, wo der Stock vor Schnee und Erschütterung geschützt ist und wo Räuber, wie Mäuse oder andere Kleintiere und Insekten, keine Chance haben. Ausserdem führt er noch eine Restentmilbung durch und achtet darauf, dass stets genug Futter vorhanden ist. Diese Restentmilbung findet 21 Tage nach dem ersten „Reif“ statt. Denn wenn es das erste Mal gefr

iert, stellt die Königin ihre Eierproduktion ein. Nach 21 Tagen sind die letzten Tiere geschlüfpt und der Imker kann die Gefahr für die Bienen durch das Entmilben auf ein Minimum reduzieren. Trotz guter Pflege muss man nach dem Winter mit durchschnittlich 10% Verlust der Bienenvölker rechnen.

 

Allgemeine Fragen

Warum ist die Biene für unser Obst so wichtig?
Die Honigbiene ist für die Obstbäume besonders wichtig, da sie „blütentreu“ ist. Das heißt, dass sie beim Bestäuben bei einer Sorte bleibt – wenn sie also einen Apfelbaum bestäubt, fliegt sie nicht zwischendurch zum Birnen- oder Zwetschkenbaum.

Wie ist ein Bienenstock aufgebaut?
Ein Bienenstock besteht aus mehreren Etagen, die mit kleinen Wachswänden in Holzrahmen bestückt sind. Auf diese vorbereiteten Wachswände bauen die Arbeiterinnen ihre Waben. Die untere Etage dient als Nest. Hier lebt auch die Königin und legt ihre Eier in die Waben. Die obere Etage, der Honigraum, ist durch ein Gitter von der unteren getrennt, so kann nur das Bienenvolk hinauf um die Waben mit Honig zu füllen. Die Königin aber kann nicht durch, sonst würde sie auch hier Eier hineinlegen. Dies ist der Honig, der vom Imker geerntet wird.

Wo stehen Bienestöcke?
Je nach Honigsorte, die produziert werden soll, steht der Bienenstock entweder am Waldrand (Waldhonig), an einer Blumenwiese (Blütenhonig) oder hoch oben auf den Almen (Almblumenhonig). Bienen lieben ausserdem Wasseradern – deshalb wird der beste Platz von vielen Imkern mit der Wünschelrute ausfindig gemacht.

Wann ist die Biene unterwegs?
Da sich Bienen im Flug an der Sonne orientieren und relativ kälteempfindlich sind, fliegen sie nur bei Schönwetter ab ca. 8 °C. Auch bei anderen Erschwernissen, wie zB starker Wind oder Sahara-Sand in der Luft, bleiben sie zuhause.

Wie alt wird eine Biene?
Arbeiterinnen und Drohnen haben eine Lebenserwartung von ca. 5 Wochen. Die Königin (Weisl) bis zu 4 Jahre.

Wie läuft das Leben Bienenkönigin ab?
Die Bienenkönigin schlüpft nach 16 Tagen aus einer speziell mit Gelee Royale (Bienenmilch) gefütterten Weiselzelle. Nach ca. einer Woche ist sie geschlechtsreif und verlässt sie ihren Stock bis zu 3 Mal. In dieser Zeit wird sie von ungefähr 10 Drohnen im Flug (bei 25 km/h) begattet. Pro Drohne hat die Königin dann ein Samenpaket im Unterleib – dieser Vorrat reicht für ein ganzes Leben. Nach weiteren 8 Tagen beginnt sie mit der Eilage, womit sie ihr ganzes restliches Leben verbringt. Wie auch die Drohnen besorgt sich die Königin ihr Futter nicht selbst, sondern wird von den Arbeiterinnen gefüttert.

Wann ist der Honig reif?

Die Reife des Honigs hängt von seinem Wassergehalt ab. Nachdem die Bienen den Nektar zu Honig verarbeitet und in der Wabe abgelegt haben, enthält er ungefähr 30% Wasser. Wenn der Honig im Bienenstock auf 15% Wassergehalt getrocknet ist, werden die Waben verschlossen (verdeckelt). Sind mindestens 2/3 aller Waben verdeckelt, ist das der richtige Zeitpunkt, um den Honig zu schleuern/ernten.

Wie kommt der Imker an den Honig heran, ohne gestochen zu werden?
Indem der Imker ein mit Nelkenöl beträufeltes Tuch auf den Bienenstock legt, oder ihn mit feinem Rauch einhüllt, beruhigt er die Bienen und macht sie schläfrig. So bleiben sie relativ ruhig, wenn er den Stock öffnet.

Wieviel Futter brauchen die Bienen?
Pro Jahr braucht ein einzelner Bienenstock ca. 70 kg Futter/Honig. Das Ersatzfutter besteht aus einer Zuckerlösung oder einem Sirup.

Wie bemerkt der Imker, dass zu wenig Futter im Stock ist?
Dass zu wenig Futter im Stock ist, bemerkt der Imker durch Gewichtskontrolle.

Wie bemerkt der Imker, dass die Königin Probleme hat, krank oder tot ist?
Das bemerkt der Imker durch Beobachten der einfliegenden Bienen. Haben sie beim Heimkehren keine sogenannten „Pollenhosen“ an, ist das ein Zeichen dafür, dass die Königin ihre Eierproduktion eingestellt hat und es keinen Nachwuchs gibt. Denn die Pollen werden nur zum Füttern der Larven gebraucht.

Wer sind die Feinde der Biene?

• Futtermangel durch Monokulturen
• Vergiftung durch Pestizide und Schwermetalle
• Viren, Bakterien und die Raupen der Wachsmotte
• Der Hauptfeind Nr. 1 ist die Varroamilbe (Varroa destructor). Die Varroamilbe stammt aus China und wurde für „Forschungszwecke“ nach Europa gebracht. Seit den 70iger Jahren ist sie mit Ausnahme von Australien und der Antarktis auf der ganzen Welt verbreitet. Sie legt ihre Eier zu den Bienenlarven bevor die Waben verdeckelt werden. Die kleinen Milben ernähren sich von der Körperflüssigkeit der Larven. Wenn die Bienenlarven das überleben, sterben sie kurz nach dem Schlüpfen, weil sie verkrüppelt und flugunfähig sind.
Befindet sich im Jänner nur eine einzige Milbe in einem Bienenstock, sind es im Dezember schon 1.000.
Das einzige wirksame Mittel gegen diese Milben ist „Amo varroxal“, eine Ameisensäure-Lösung.

Wie reden Bienen miteinander?
Bienen verständigen sich über Duftstoffe, Geräusche und eine einzigartige „Tanzsprache“. Damit tauschen sie Informationen über ergiebige Futterquellen aus.

Was tun bei einem Bienenstich (wenn man nicht allergisch ist)?
• Kühlen
• Zwiebelscheiben auflegen
• Spitzwegerich etwas zerdrücken und auflegen
• Da das Gift der Biene aus Eiweiß besteht, hilft es auch, einen Löffel oder die flache Seite eines Messers in kochend heißes Wasser zu tauchen und anschließend auf den Bienenstich zu drücken. Das Eiweiß im Gift gerinnt und kann sich nicht mehr ausbreiten. So verhindert man eine Schwellung und den Juckreiz (in der Apotheke gibt es einen speziellen Stift, der die gleiche Funktion hat).

 

Wertvolle Produkte der Biene

Propolis (ältestes anerkanntes Antibiotikum, immunstärkend)
Propolis erzeugen die Bienen aus dem Harz der Laubbaum-Knospen. Sie verwenden es vor allem zum Reparieren von Schäden am Bienenstock und um ihr Zuhause keimfrei zu halten. Beim Eingang (Flugloch) des Bienestocks gibt es zum Beispiel einen „Teppich“ aus Propolis, über den alle ankommenden Bienen laufen und so ihre Füße reinigen. Gewonnen wird Propolis, indem der Imker Löcher im Bienenstock öffnet und mit einem Gitter verkleidet. Dieses Gitter füllen die Bienen mit Propolis. Anschließend löst der Imker das Propolis in 97 %igen Alkohol und nach ca 3 Wochen ist die bekannte, heilsame Tinktur fertig.

Wachs
Wachs ist ein wasserabstoßendes Drüsensekret, das die Bienen aus ihren hinteren Bauchschuppen als dünne Plättchen „ausschwitztwn“. Sie verwenden es als Baumaterial für ihre Waben.
Wenn der Imker den Honig aus den Waben des Honigraums geerntet hat, sammelt er das übrig gebliebene Wachs und fertigt daraus neue Mittelwände an. Darauf bauen die Bienen dann wieder neue Waben. Die Wabenwände aus dem Nestraum werden kontrolliert. Sind sie noch in gutem Zustand, hängt der Imker sie wieder in den Stock. Je älter die Waben sind bzw. je öfter sie bebrütet werden, umso dunkler ist das Wachs. Fast schwarze Waben werden eingeschmolzen und durch neue Mittelwände ersetzt. So erneuert sich ein Bienenstock ca. alle 3 Jahre. Manche schwarze Schafe unter den Imkern versetzten das Bienenwachs mit Parafin, um mehr Mittelwände produzieren zu können. Dies ist sehr gefährlich für die Bienen, denn an heißen Sommertagen kann dieses Parafin-Wachs-Gesmisch schmelzen und verklumpt mitsamt den darauf gebauten Waben und den Arbeiterinnen im Stock zu einer zähflüssigen Totesfalle.

Honig (immunstärkend)
Wenn der Honig reif geerntet wurde, ist er unbegrenzt haltbar. Die Reife des Honigs hängt von seinem Wassergehalt ab.
Ein besonders beliebtes Hausmittel (gab es schon in der Antike) ist „Oxymel“, eine Kombination aus Essig (oxy = sauer), Honig (mel = Honig) und Kräutern oder Früchten. In frischem Wasser verdünnt als erstes Getränk in der Früh ist es ein beliebtes Stärkungs- und Heilmittel.

Pollen
Während sie den Nektar aus den Kelchen von Blütenpflanzen saugen, verfängt sich der Blütenstaub in den Häarchen der Bienen und wird von ihnen an den Hinterbeinen in den sogenannten Pollenhöschen zum Bienenstock transportiert. Dort dient er den Larven neben dem Honig als Nahrung. Auch für uns Menschen ist der Pollen ein nahezu vollkommenes Nahrungs- und Stärkungsmittel. So bietet er beispielsweise viel Eiweiß und ist reich an Vitaminen, Spurenelementen, Enzymen und Mineralstoffen. Auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Phytosterine und Flavonoide sind enthalten.

Gelée Royale
Gelée royale wird gewonnen, indem man dem Bienenvolk die Königin nimmt und mehrere künstliche Weiselzellen installiert. Die Arbeiterinnen füttern die vermeintlichen Jungköniginnen mit dem Weiselfuttersaft, welcher vom Imker abgesaugt wird. Dies ist eine sehr aufwendige und schwierige Prozedur und so das Produkt auch entsprechend teuer. Ausserdem werden dabei die Bienenvölker unter permanenten Stress versetzt, was vor allem ökologisch arbeitende Imkereien die Produktion von Gelée royale ablehnen lässt. Verwendet wird der besondere Saft in kosmetischen Präparaten oder als Nahrungsergänzung.

Ausflugtipp

Wenn ich Euer Interesse an diesen wundervollen Tieren geweckt habe und Ihr mehr erfahren wollt, ist das Heimatmuseum „Arlerhof“ bei uns in Abtenau die richtige Anlaufstelle:

Geöffnet
bis Ende Oktober – jeden Donnerstag, von 13:00 – 17:00 Uhr und Sonntag, von 14:00 – 17:00 Uhr

Sonderführungen nach telefonischer Vereinbarung
Georg Bachler, Tel: +43 664 1136003, Mail: [email protected]

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