Mein Hochbeet (c)Martina Gappmaier

Gesund und köstlich: Was wächst in meinem Hochbeet?

Leckere Vitamine aus dem Hochbeet

Kräuter, Salat, Radieschen und Co schmecken frischgeerntet einfach besser. Mit einem Hochbeet gelingt die Ernte auch ohne grünen Daumen.

Platzsparend, bequem und effizient – Hochbeete erfreuen sich großer Beliebtheit. Seit ein paar Jahren bin auch ich zufriedene Besitzerin eines Hochbeetes. Zuvor hatte ich versucht meine Gemüsepflanzen im konventionellen Beet anzubauen. Wirklich zufrieden war ich mit dem Ergebnis nie. Zum einen sind die Pflanzen nur spärlich gewachsen, zum anderen waren sie von einem Tag auf den anderen plötzlich verschwunden. Schnecken, Mäuse und Rehe bedienten sich eifrig am Pflanzenangebot in meinem Garten. Seitdem ich ein Hochbeet mein Eigen nennen darf, schlägt sich nur noch hin und wieder die eine oder andere Schnecke ihren Bauch mit meinem Salat voll. Im Gartenbeet baue ich nun Rhabarber, Erdbeeren, Kartoffeln und Stangenbohnen an.

Salat, Salat, Salat (c)Martina Gappmaier

Salat, Salat, Salat (c)Martina Gappmaier

Vorteile eines Hochbeets

Ein Hochbeet ist ein Gestaltungselement mit hohem Nutzen. Es bereichert jeden Garten und jede Terrasse. Hochbeete …

  • … ermöglichen Garteln ohne Rücken- und Knieschmerzen. Pflanzen, Pflegen und Ernten erfolgt stehend.
  • … bieten den Pflanzen lockere Erde, die von der Sonne schnell erwärmt wird. Dadurch gedeihen die Pflanzen gut.
  • … brauchen nicht viel Platz.
  • … erleichtern das Unkraut jäten.
  • … setzen optische Akzente.
Pflanzen im Hochbeet (c)Martina Gappmaier

Pflanzen im Hochbeet (c)Martina Gappmaier

Hochbeet – unterschiedlichste Varianten

Hochbeete sind in den verschiedensten Ausführungen zu finden. Sie können zum Beispiel rechteckig, rund, oval, vieleckig oder auch geschwungen sein. Du kannst sie selber bauen, einen Bausatz kaufen oder fertig liefern lassen. Die Grundkonstruktion eines Hochbeetes kann zum Beispiel aus:

  • Holz
  • Kunststoff
  • Stein
  • Beton
  • oder auch Metall

bestehen. Lebensdauer, Preis und persönlicher Geschmack spielen bei der Wahl des Materials eine wichtige Rolle.

Alles wächst und gedeiht (c)Martina Gappmaier

Alles wächst und gedeiht (c)Martina Gappmaier

Schichtung im Hochbeet

Ein engmaschiges Gitter an der Unterseite des Hochbeetes soll Wühlmause fernhalten. Um Staunässe zu verhindern steht mein Hochbeet auf einer Drainage aus groben Kies. Seine Füllung besteht aus je einer Schicht:

  • Äste und Zweige
  • Grasschnitt und Laub
  • verrotteter Pferdemist
  • und viel Hochbeeterde.
Der Pflücksalat kann lange im Beet bleiben (c)Martina Gappmaier

Der Pflücksalat kann lange im Beet bleiben (c)Martina Gappmaier

Das Hochbeet im ersten Jahr

Ein frisch geschichtetes Hochbeet bietet den Pflanzen viele Nährstoffe. Deswegen ist es im ersten Jahr vorwiegend für Starkzehrer geeignet. Ich habe mich damals für folgende Pflanzen entschieden:

  • Weißkraut
  • Blaukraut
  • Blumenkohl
  • Brokkoli
  • Rote Rüben
  • Sellerie
  • und Lauch.

Salat – erntefrisch auf den Tisch

Salat fühlt sich im Hochbeet so richtig wohl. Vergiss nur nicht, ihn regelmäßig zu gießen. Aus eigenem Anbau schmeckt er um vieles besser, als wenn du ihn im Supermarkt kaufst. Aus diesem Grund habe ich auch den größten Teil meines Hochbeets für Salatpflanzen reserviert:

  • Schnittsalat – eröffnet die Saison
  • Kopfsalat – butterzart und knackig
  • Pflücksalat – kann über einen längeren Zeitraum geerntet werden
  • Eissalat – Salat mit Biss
  • Rucola – würzig und scharf

Pflegeleichte Pflanzen fürs Hochbeet

Nicht nur Salat ist für den Anbau im Hochbeet bestens geeignet. In meinem Hochbeet gibt es in diesem Jahr auch Platz für:

  • Lauch
  • Karotten
  • Zwiebel
  • Radieschen
  • Kresse
  • Schnittlauch
  • und Erdbeeren.
Mmmmh! Auf die Erdbeeren freue ich mich schon! (c)Martina Gappmaier

Mmmmh! Auf die Erdbeeren freue ich mich schon! (c)Martina Gappmaier

Hochbeet neu befüllen

Im Laufe eines Jahres senkt sich das Substrat im Hochbeet nach unten. Aus diesem Grund fülle ich es jedes Frühjahr wieder mit guter Hochbeeterde auf. Im Allgemeinen wird empfohlen, das Hochbeet nach 5 bis 6 Jahren komplett zu entleeren. Danach kann es Schicht für Schicht wieder befüllt werden. Das ist natürlich mit viel Arbeit verbunden. Aus diesem Grund belassen einige Hochbeetbesitzer es einfach beim jährlichen Nachfüllen ihres Hochbeetes. Sie Düngen es hin und wieder und führen das ehemalige Hochbeet als „hohes Beet“ weiter.

Gießen nicht vergessen! (c)Martina Gappmaier

Gießen nicht vergessen! (c)Martina Gappmaier

Gemüse, Kräuter oder Beeren

Säen, setzen, pflegen und ernten – genieße die Arbeitserleichterungen mit deinem Hochbeet! Viel Freude beim „Hochbeeteln“ und einen guten Ernteertrag!

 

 

 

 

 

 

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