Luftig und leicht: Pulverschnee
Pulverschnee entsteht, wenn es bei kalter, trockener Luft schneit. Er ist unter anderem
- trocken
- luftig
- weich
- locker
- klebt nicht
Pulverschnee lässt die Herzen vieler Wintersportler höher schlagen. Zum Schneeball formen oder Schneemann bauen ist er dafür nicht geeignet.
Ausrüstung für einen Spaziergang im Pulverschnee
Bei einem gemütlichen Spaziergang durch den pulvrigen Schnee ist bezüglich der Ausrüstung vor allem auf die richtige Kleidung zu achten. Empfehlenswert ist das Zwiebelprinzip. So kann je nach Bedarf etwas an- bzw. ausgezogen werden. Die Hände werden mit Handschuhe warm gehalten. Die wasserdichten Schuhe sollten
- ein wärmendes Innfutter
- Sohlen mit gutem, rutschfestem Profil
- einen ausreichend, hohen Schaft
haben. Damit kein Schnee in die Schuhe fällt, ist es empfehlenswert, Gamaschen zu tragen. Außer der passenden Kleidung und richtigen Schuhe sind auch noch folgende Accessoires für einen Winterspaziergang empfehlenswert:
- Mütze, Stirnband oder Ohrenschützer
- eine Sonnenbrille mit UV-Schutz
- Stöcke für einen besseren Halt
Spuren im Pulverschnee
Im frischgefallenen Schnee könnt ihr lesen wie in einem offenen Buch. Ihr könnt
- Autoreifenspuren
- Schuhabdrücke
- die Spuren von Wintersportlern
- aber auch Fährten von den verschiedensten Tieren
entdecken. Habt ihr schon einmal versucht, die unterschiedlichen Fußabdrücke den Tieren zu zuordnen?
Spaziergang im Pulverschnee
Als ich das Fenster zum Lüften öffne kommt mir eisige Luft entgegen. Die Schneedecke aus frisch gefallenem Pulverschnee glitzert, als wäre sie mit Millionen Diamanten übersät, in der Sonne. Die Welt vor dem Haus gleicht einem Winterwunderland. Bei diesem herrlichen Anblick beschließe ich, alles stehen und liegen zu lassen, um einen kleinen Spaziergang im Pulverschnee zu unternehmen. Warm eingepackt und mit Gamaschen an den Beinen trete ich nach draußen. Die Sonne und der glitzernde Schnee blenden mich. Deswegen entschließe ich mich, mir noch eine Sonnenbrille aus dem Haus zu holen.
Los geht’s durch den Pulverschnee
Zuerst folge ich einigen Metern der Straße. Mehrere Autos haben bereits ihre Spuren im frischen Schnee hinterlassen. Anschließend biege ich in einen Waldpfad ein. Vor mir hat ein anderer Spaziergänger bereits einen Weg gespurt. So komme ich ohne Probleme durch den Wald. Es ist einfach herrlich. Die Luft ist so klar und frisch, dass jeder Atemzug eine kleine Wellnesskur bedeutet. Die Bäume und Sträucher sind mit Schnee bedeckt. Immer wieder entdecke ich die unterschiedlichsten Tierfährten, die meinen Weg kreuzen. Schließlich geht es leicht den Berg hinauf. Der Pulverschnee ist so fluffig, dass er beim Gehen kein Hindernis darstellt. Als ich den Wald verlasse, empfängt mich eine herrliche Aussicht: ringsherum weißbedeckte Berge vor blauestem Himmel. Mit meinen Händen hebe ich etwas von dem Pulverschnee auf. Ich nehme einen tiefen Atemzug und puste in meine schneebedeckten Hände. Federleicht erheben sich die Schneekristalle dort und stieben in alle Richtungen davon. Mein weiterer Weg führt mich wieder bergab. Nun bin ich es, die die ersten Spuren in den Pulverschnee setzen darf. Schließlich komme ich, mit kalter Nase, roten Wangen und bester Laune wieder zu Hause an.
Raus in den Pulverschnee
Ein Spaziergang durch den Pulverschnee ist Wellness für die Seele. Deswegen lohnt es sich auch bei kalten Temperaturen im Winter vor die Türe zu gehen.
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