Zurück in den Stall
Ende September geht für die Nutztiere im Bergland der Almsommer zu Ende. Sie werden dann hinunter ins Tal gebracht. Die meisten Tiere dürfen noch einige Zeit auf tiefergelegenen Weiden verbringen, bevor es schließlich zurück in die heimischen Ställe mit winterfesten Ausläufen geht.
Winterruhe auf den Almen
Bevor in den Almgebieten endgültig die Winterruhe einkehrt, gibt es dort oben noch einiges zu tun. Einige Hütten sind zwar auch nach der Rückkehr der Nutztiere in die heimischen Ställe noch einige Zeit bewirtschaftet. Aber früher oder später werden alle Almhütten, welche im Winter ihre Pforten geschlossen halten, winterfest gemacht:
- Die Stühle, Bänke, Tische und Sonnenschirme auf den Terrassen werden eingewintert.
- Blumenkisten müssen entleert und weggeräumt werden.
- Die Hütten werden gründlich von oben bis unten gereinigt.
- Wasserleitungen sind abzudrehen und zu entleeren.
- Fensterläden werden geschlossen.
- Jede Tür ist zu verriegeln.
Diese und noch viele weiter Arbeiten gibt es im Herbst zu erledigen.
Arbeiten vor dem Winter
Neben den Aufgaben rund um die Almhütte gibt es im Herbst noch jede Menge anderer Arbeiten, die auf den Almen durchgeführt werden. So müssen zum Beispiel
- auch die Ställe gereinigt und winterfest gemacht werden.
- Gatter und Tore ausgehängt werden.
- Zäune abgelegt werden.
Die besondere Atmosphäre des Spätherbstes
Die Tage sind inzwischen kurz geworden. Die Luft ist meist kühl. Und die Geräusche des Sommers haben die Almgebiete längst verlassen. Auch Menschen sind dort oben nur mehr selten anzutreffen. Oft sind das Rauschen des Windes oder hin und wieder ein Vogelruf die einzigen Laute, die uns auf unseren spätherbstlichen Wanderungen begleiten. Es ist direkt zu spüren, wie die Natur zur wohlverdienten Ruhe kommt. Es scheint, als würden die Berghänge auf ihre weiße Decke warten, die sie bald zudecken wird.
Wandern im Spätherbst
Wanderungen in den Bergen sind auch im Spätherbst noch wunderschön. Allerdings müsst ihr bei der Tourenplanung die besonderen Bedingungen beachten, die zu dieser Jahreszeit herrschen. Es gibt einige Punkte, zu beachten. So dürft ihr zum Beispiel nicht vergessen, dass
- die Tage jetzt schon kurz sind.
- die Temperaturen schnell sinken.
- es schon empfindlich kalt sein kann.
- feuchtes Laub, nasse Steine und Wurzeln, aber auch erster Schnee und Eis für gefährliche Rutschpartien sorgen können.
- Wanderwege und Markierungen sich bereits unter eine Schneedecke verstecken können.
- auch jetzt schon Lawinengefahr bestehen könnte.
- ihr euch Verpflegung einpackt, da die Hütten geschlossen sind.
Herbstliche Ruhe auf der Alm
Das sonnige Wetter am heutigen Vormittag lädt mich ein, noch einmal eine kleine Wanderung in der Tennengauer Bergwelt zu unternehmen. Schritt für Schritt gehe ich dem Gipfel entgegen. Unter meinen Füßen raschelt das dürre, braune Gras und das trockene Laub. Immer wieder bleibe ich stehen und genieße
- den herrlichen Ausblick.
- die wunderbare, klare Bergluft.
- die wohltuende Ruhe.
Am Gipfelkreuz angekommen, verweile ich dort eine Weile. Schließlich suche ich mir etwas abseits einen windstillen Platz. Dort lasse ich mich nieder und stärke mich mit meiner mitgebrachten Jause. Anschließend schließe ich meine Augen und lasse die Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht tanzen. Die wohltuende Ruhe der spätherbstlichen Bergwelt umhüllt mich. Aufgetankt mit frischer Energie begebe ich mich zurück ins Tal.
Wenn es ruhig wird auf der Alm
Seid ihr im Spätherbst auch noch in den Bergen unterwegs? Genießt ihr auch diese besondere Ruhe und Stille, die jetzt dort herrschen?
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