Skitour zum Zinkenstüberl

Idyllisch und romantisch ist der kleine Christkindlmarkt auf der schönen Sonnenterrasse des Zinkenstüberls. Neben handgemachten Geschenkideen und traditioneller Weihnachtsdeko gibt es auch kulinarische Köstlichkeiten aus Omas Küche zu entdecken. Die schmecken besonders gut, wenn man zum Zinkenstüberl hinaufwandert – oder den schönen Weg mit den Skiern in Angriff nimmt. Kommt mit auf eine gemütliche Skitour zum Bergadvent am Zinkenstüberl!  

Hoch oben auf 1.330 Metern gehen die Uhren ein bisschen langsamer. Die Geräusche von der geschäftigen Stadt unter uns sind gedämpft, unsere Beine von der Skitour angenehmen schwer und die Gedanken beginnen sich zu beruhigen. Schön ist es hier, hoch über Hallein. Vom Zinkenstüberl dringt leise Musik und Gelächter an unsere Ohren – der Adventmarkt, der hier schon seit einigen Jahren jeden Samstag von 1. bis 23. Dezember zwischen 11 und 16 Uhr stattfindet, ist in vollem Gange. Jetzt merken wir auch wieder, dass wir richtig durstig sind – der Schlussanstieg auf den Zinkenkogel, den wir mit Skiern bewältigt haben, hat uns etwas ins Schwitzen gebracht. Obwohl wir rund die Hälfte dieses steileren Stücks auf einem Waldpfad umgangen sind, der wunderschön war. Aber unsere Kondition ist offenbar nicht mehr die allerbeste. Die letzten Meter bis zum Zinkenstüberl haben wir auf einem Ziehweg zurückgelegt. Nach der letzten Kehre war es dann nicht mehr weit bis zum gemütlichen Stüberl hoch oben am Zinkenkogel.

Über Felder und durch verschneite Wälder
Schon lange haben wir uns vorgenommen, diese Skitour zu machen – nun hat es endlich geklappt. Und die Aussicht auf einen heißen Tee, ein paar deftige Schmankerl und den stimmungsvollen Christkindlmarkt am Zinkenstüberl hat uns zudem motiviert. Startpunkt unserer Tour war die Talstation der Zinkenlifte am Dürrnberg. Dort kann man gegen Gebühr auch das Auto stehenlassen. Wir folgen den Wegweisern rechter Hand und starten los. Nach kurzer Zeit kommen wir schon auf freies Gelände und gleiten über den Schnee. Immer wieder sehen wir Spuren von Tieren auf der glitzernden, weißen Decke. Zwar treffen wir auch andere Skitourengeher und sind nicht alleine auf weiter Flur, aber der Weg zum Zinkenhäusl ist trotzdem wunderschön. Nachdem wir einige Meter am Rand einer Skipiste entlanggewandert sind, sehen wir wieder Tourengeher-Wegweiser. Also weiter geht´s – einen Ziehweg durch den Wald entlang. Und danach geht es schon zum beschriebenen letzten Teilstück, das etwas steiler ist – der Anstieg kurz vor dem Ziel.

Ein Adventmarkt wie früher
Und hier stehen wir also. Theoretisch könnte man weiter gehen, bis auf den Gipfel des Zinkenkogels. Rund 500 Höhenmeter sind das noch. Aber das verschieben wir aufs nächste Mal. Zu sehr lockt uns heute schon der Christkindlmarkt am Zinkenstüberl. Und wir werden nicht enttäuscht. Nachdem wir die Skier abgeschnallt und uns unters Volk gemischt haben – es sind einige Leute gekommen – fühlen wir uns gleich wohl. Zwar ist der Christkindlmarkt nicht groß, aber auch das macht seinen Reiz aus. Es ist mehr ein gemütliches Beisammensein als ein lauter Markt. Vielleicht ein bisschen so, wie die Christkindlmärkte früher waren. Und die Aussicht von der Terrasse ist einfach herrlich! An den kleinen, liebevoll dekorierten Ständen wird allerlei Selbstgemachtes angeboten – von Christbaumschmuck bis Kekse. Die Wirtsleute vom Zinkenstüberl eilen emsig und mit einem Lächeln auf den Lippen umher, es gibt gute Hausmannskost und natürlich auch einiges, um unseren Durst zu löschen. Einen Glühwein genehmigen wir uns dann auch noch, bevor wir frisch gestärkt den Rückweg antreten. Einer markierten Piste entlang sausen wir in Richtung Talstation, mit warmen Mägen und erfüllten Herzen. Der Bergadvent am Zinkenstüberl ist etwas Besonderes – und kombiniert mit einer Skitour ein wunderschönes, sportlich-romantisches Erlebnis zur Weihnachtszeit.

Mehr Infos zu den Märkten und Veranstaltungen im Advent findet ihr unter www.hallein.com.

Hier geht´s zum Zinkenstüberl:

Man kann getrost sagen: Schreiben ist meine Leidenschaft. Nach meinem Studium in der Mozartstadt verdiente ich meine Brötchen einige Jahre als PR-Managerin und später als PR-Beraterin. Heute widme ich mich ganz dem Schreiben. Als Redakteurin, Texterin und Geschichtenerzählerin entdecke ich immer neue, wunderschöne Orte und lerne viele interessante Persönlichkeiten kennen. Vom besonderen Charme von Hallein und dem Tennengau lasse ich mich dabei immer wieder gerne aufs Neue verzaubern – von den schillernden Facetten genauso wie von den stillen Momenten.

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