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In vielen Orten wird am 1. Mai unter Beteiligung der örtlichen Vereine der Maibaum, ein Symbol für Fruchtbarkeit und Lebensfreude, aufgestellt. Bereits Wochen vor dem 1. Mai wird nach einem passenden Baum gesucht. In der Nacht vor dem 1. Mai wird er von jungen Burschen des Dorfes bewacht, um die räuberischen Angriffe des Nachbarortes abzuwehren, denn in dieser Nacht darf der Baum gestohlen werden. Schlimmer ist es allerdings, wenn er umgeschnitten oder gar zersägt wird.
Nach dem Aufstellen findet ein Wettkraxeln zum Wipfel, an dem Würste, kleine Preise oder Geldscheine befestigt sind, statt. Dieser Wettstreit erfordert große Kraft und Schwindelfreiheit von den Bewerbern.
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